{"id":1317,"date":"2018-12-27T13:59:49","date_gmt":"2018-12-27T12:59:49","guid":{"rendered":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/?page_id=1317"},"modified":"2020-02-26T15:09:35","modified_gmt":"2020-02-26T14:09:35","slug":"zur-geschichte-der-kirche-in-boehmerwold","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/zur-geschichte-der-kirche-in-boehmerwold\/","title":{"rendered":"<h1><big><center>Zur Geschichte der Kirche in B\u00f6hmerwold<\/center><\/big><\/h1>"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\n    p {<br \/>\n        font-size: 15px;<br \/>\n        margin-bottom: 13px;<br \/>\n        line-height: 120%;<br \/>l<br \/>\n    }<br \/>\n    h6 {<br \/>\n       font-size: 10px;<br \/>\n       margin-top: 20px;<br \/>\n       margin-bottom: -80px;<br \/>\n       font-weight: bold;<br \/>\n       text-indent: -24px;<br \/>\n       padding-left: 24px;<br \/>\n       letter-spacing: -10px;<br \/>\n    }<br \/>\n    div.a {<br \/>\n       text-indent: -64px;<br \/>\n       padding-left: 64px;<br \/>\n    }<br \/>\n    #Autor {<br \/>\n    text-align: right;<br \/>\n    margin-bottom: 10px;<br \/>\n    }<br \/>\n    <\/style>\n<p style=\"margin-top: 10px\"><em><a href=\"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/a><\/em><\/p>\n<p><em>(\u00dcbertragen aus dem Ostfrieslandkalender von 1997)<\/em><\/p>\n<p>Im Jahre 1703 wurde die jetzige Kirche zu B\u00f6hmerwold erbaut. Die fr\u00fchere Kirche ist nach Angaben eines \u00e4lteren Gemeindegliedes eine Fachwerkkirche aus Holz und Lehm gewesen, die im Jahre 1703 abgebrochen wurde.<\/p>\n<p>In dem Inventarium der Kirche von 1857 hei\u00dft es: \u201eDie Kirche stehet mitten im Dorfe, ist ungef\u00e4hr 54 Fu\u00df lang und 20 Fu\u00df breit und enth\u00e4lt 138 Kirchensitzstellen. Die Orgel steht auf dem Orgelboden im Westen der Kirche, ist neu erbaut 1828. In demselben Jahr wurde auch der Orgelboden in die Kirche eingebaut, als die Pl\u00e4tze von Norder-Christian-Eberhards-Polder hier eingepfarrt wurden. Der Glockenturm &#8211; mit der Kirche verbunden &#8211; enth\u00e4lt eine Glocke, ist jedoch ohne Schlaguhr.\u201c Angeblich soll 1703, als die neue Kirche gebaut wurde, eine Glocke gestohlen worden und nach Veenhusen gekommen sein, wo eine Glocke mit der Inschrift h\u00e4ngen soll: \u201eAnno domini 1499 Maria ik hete, dat karspel up den bemerwolthe het mi laten ghete.\u201c<\/p>\n<p>Der Kirchhof, worauf die Kirche steht, enth\u00e4lt 294 Gr\u00e4ber. An Inschriften verdienen erw\u00e4hnt zu werden:<br \/>\n1. Auf der Steintafel \u00fcber der Eingangst\u00fcr stehen unten und oben hebr\u00e4ische Schriftzeichen. Diese bedeuten: Unten rechts: Dies ist das Tor zu Gott hin. Unten links: Gerechte werden durch es eingehen (Psalm 118, 20). Au\u00dferdem: Gaat in Godshuis aanbidt de Heer, singt Godes naam en Leert zyn Wetten. Dankt en Psalmsingt Hem dan te meer, Weest zeegensryk en vry van smetten.<br \/>\n2. Die lnschrift der Turmglocke lautet: Si Deus pro nobis, quis contra nos (Wenn Gott f\u00fcr uns ist, wer soll gegen uns sein?)<\/p>\n<p>Die Orgel der B\u00f6hmerwolder Kirche hat in letzter Zeit die Aufmerksamkeit weiterer Kreise auf sich gezogen. Obwohl sie, wie die Akten einwandfrei besagen, im Jahre 1828 in der Kirche aufgestellt wurde, schreibt die lokale \u00dcberlieferung ihr ein weit h\u00f6heres Alter, ja sogar eine \u201ef\u00fcrstliche\u201c Herkunft zu: soll doch diese Orgel, vielleicht das Geschenk eines Mitgliedes des ehemaligen ostfriesischen F\u00fcrstenhauses (oder gar Friedrichs des Gro\u00dfen?), urspr\u00fcnglich der Schlosskapelle zu Aurich angeh\u00f6rt und erst im Beginn des vorigen Jahrhunderts ihre h\u00f6fische Umgebung zu Aurich mit der l\u00e4ndlichen von B\u00f6hmerwold vertauscht haben. Jedenfalls darf die Orgel zu B\u00f6hmerwold, ob nun mit oder ohne Anspruch auf \u201ef\u00fcrstliche\u201c Vergangenheit, vor allem wegen der hervorragenden klanglichen Qualit\u00e4ten ihres Pfeifenbestandes &#8211;&nbsp;sie besitzt acht Register &#8211; als ein \u201eKleinod des Rheiderlandes\u201c angesehen werden. (Nach Dr. W. Kaufmann, Osnabr\u00fcck, im \u201eDeichwart&#8220;, der Heimatbeilage zur Tageszeitung \u201eRheiderland&#8220;, Nr. 278, 1953.)<\/p>\n<p>Obwohl es sich in B\u00f6hmerwold (\u00fcbrigens hei\u00dft der Name soviel wie Wald am Meer) um eine alte Gemeinde handelt, ist uns doch \u00fcber die fr\u00fchen Gottesdienste nichts bekannt. Als fr\u00fchester Prediger ist P. G\u00f6ke, etwa 1550, erw\u00e4hnt. In gutem Andenken steht hier noch der Superintendent Holtkamp, ein gelehrter, gewissenhafter, aber einsamer Mann. Aus dem Bericht, welchen er im Jahre 1909 auf der 15. Versammlung der Bezirkssynode gab, sei zum Schluss noch mitgeteilt: \u201eEs heilt nicht allerlei Kraut noch Pflaster die Sch\u00e4den unserer Zeitgenossen: das Wort Gottes allein in seiner Einfachheit ist nach wie vor Hammer, der Felsen zerschmei\u00dft, Schwert, das die Seele durchdringt, und zugleich Balsam, der heilt, und Tau, der erquickt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck zur Startseite (\u00dcbertragen aus dem Ostfrieslandkalender von 1997) Im Jahre 1703 wurde die jetzige Kirche zu B\u00f6hmerwold erbaut. Die fr\u00fchere Kirche ist nach Angaben eines \u00e4lteren Gemeindegliedes eine Fachwerkkirche aus Holz und Lehm gewesen, die im Jahre 1703 abgebrochen wurde. 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