{"id":774,"date":"2018-03-25T16:19:12","date_gmt":"2018-03-25T14:19:12","guid":{"rendered":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/?page_id=774"},"modified":"2019-12-25T12:32:19","modified_gmt":"2019-12-25T11:32:19","slug":"molkereien-rheiderland","status":"publish","type":"page","link":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/molkereien-rheiderland\/","title":{"rendered":"<h1><big><center>Die Molkereien des Rheiderlandes<\/center><\/big><\/h1>"},"content":{"rendered":"<style type=\"text\/css\">\n    p {<br \/>\n        font-size: 17px;<br \/>\n        margin-bottom: 13px;<br \/>\n        line-height: 130%;<br \/>\n    }<br \/>\n    h6 {<br \/>\n       font-size: 10px;<br \/>\n       margin-top: 20px;<br \/>\n       margin-bottom: -80px;<br \/>\n       font-weight: bold;<br \/>\n       text-indent: -24px;<br \/>\n       padding-left: 24px;<br \/>\n       letter-spacing: -10px;<br \/>\n    }<br \/>\n    div.a {<br \/>\n       text-indent: -64px;<br \/>\n       padding-left: 64px;<br \/>\n    }<br \/>\n    #Autor {<br \/>\n    text-align: right;<br \/>\n    margin-bottom: 40px;<br \/>\n    }<br \/>\n    <\/style>\n<p style=\"margin-top: 20px\"><em><a href=\"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/\">Zur\u00fcck zur Startseite<\/a><\/em><\/p>\n<h6>1. Entstehung der Molkereien im Rheiderland<\/h6>\n<p style=\"margin-top: -20px\">In der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts war der Verkauf von Butter, die auf den H\u00f6fen hergestellt wurde, neben dem Viehverkauf eine weitere Einnahmequelle der Landwirte mit Rinderhaltung. Sie wurde aber nur von einem Teil der Rinderhalter genutzt. Die Butterherstellung erfolgte auf dem Bauernhof. Sie war Handarbeit, es gab dabei gro\u00dfe Qualit\u00e4tsschwankungen.<\/p>\n<p>Die Erfindungen der Zentrifuge (zur Aufteilung der Milch in Sahne und Magermilch) und Butterfertiger (zur Trennung der Sahne in Butter und Buttermilch) mit Antrieb durch Dampfmaschinen erm\u00f6glichten erstmals eine rationelle Verarbeitung der Milch und gleichbleibende Qualit\u00e4ten. Aber: Diese Technik war zu teuer f\u00fcr den Einsatz auf dem einzelnen Bauernhof. Der Einsatz war jedoch notwendig, um bei wachsenden Anspr\u00fcchen der Verbraucher an die Butterqualit\u00e4t konkurrenzf\u00e4hig zu bleiben. Die Bedeutung der Butterherstellung als Einkommensquelle f\u00fcr die Landwirte nahm in den 1870er Jahren in Norddeutschland stark zu. Bis dahin spielte sie im Vergleich zur Fleischerzeugung nur eine untergeordnete Rolle.<\/p>\n<p>Hintergrund daf\u00fcr war zum einen, dass Gro\u00dfbritannien 1876 seine Grenzen f\u00fcr den Import von Rindern vom Kontinent geschlossen hatte und damit ein wichtiger Absatzmarkt f\u00fcr Rinder ausfiel. Zum anderen erleichterte der Aufbau der Eisenbahnverbindungen den \u00fcberregionalen Verkauf von Butter, insbesondere Richtung Ruhrgebiet. So kam es hier in dem Zeitraum ab etwa 1878 zur Gr\u00fcndung von Genossenschaften \u201ezur gemeinschaftlichen Milchverarbeitung\u201c. Zweck der Genossenschaften war die Errichtung von Molkereien. Die beteiligten Landwirte gaben die Herstellung von Butter dann an die Molkerei ab. Die Magermilch wurde von den Molkereien an die Milchlieferanten zur\u00fcckgegeben und dort an das Vieh verf\u00fcttert. Sp\u00e4ter haben die Molkereien dann auch die Herstellung von K\u00e4se und anderen Produkten aus Milch begonnen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: -1px\">Die Gr\u00fcndung und Entwicklung der Molkereigenossenschaft in <a href=\"#Ditzum\">Ditzum<\/a> ist ein typisches Beispiel f\u00fcr die Entwicklung der Milchwirtschaft in der K\u00fcstenregion Norddeutschlands.<\/p>\n<p id=\"Autor\">(Heinrich Heyen 2005)<\/p>\n<h6>2. Molkerei Bunde<\/h6>\n<p>Im Jahre 1907 wurde in Bunde die Molkereigenossenschaft e.G.m.b.H. gegr\u00fcndet. Die Molkerei wurde noch im selben Jahre erbaut und in Betrieb genommen. Hergestellt wurden Butter und Edamer K\u00e4se. Die Molkerei lag nicht direkt an der Stra\u00dfe und somit konnten die Milchfuhrleute um die Molkerei herumfahren. Da die Anlieferung zu der damaligen Zeit mit Pferdefuhrwerken erfolgte, hat man nach Fertigstellung auch gleichzeitig B\u00e4ume gepflanzt. Vorne wurden zwei Kastanien-, an den Seiten je vier Linden- und hinten zwei Pappelb\u00e4ume angepflanzt. Die B\u00e4ume boten sp\u00e4ter den Pferden Schutz vor Sonne und Witterungsunbilden, da die Abfertigung doch eine gewisse Zeit dauerte.<\/p>\n<p>Die Genossenschaft wurde 1919 aufgel\u00f6st und die Molkerei an die Stadt Barmen verkauft. Zu dieser Zeit wurde fast die ganze Milchmenge f\u00fcr die Frischmilchversorgung nach Barmen geschickt. Ende 1919 kaufte die Fa. Hollerbek die Molkerei und nahm die K\u00e4serei wieder in Betrieb.<\/p>\n<p>1921 ging die Molkerei in den Besitz der Fa. Albert W\u00f6rmann \u00fcber, die in Leer ein Dauermilchwerk unterhielt. Seit dieser Zeit ging der gr\u00f6\u00dfte Teil der angelieferten Milch nach Leer zur Weiterverarbeitung und ein Teil wurde in Bunde als Frischmilch verkauft. Deutsche Markenbutter wurde noch soviel hergestellt wie f\u00fcr die Belieferung der Bauern und ortsans\u00e4ssigen Gesch\u00e4fte erforderlich war.<\/p>\n<p>Als im Jahre 1926 die Fa. A. W\u00f6rmann sich aufl\u00f6ste, ging das Dauermilchwerk Leer und die dazu geh\u00f6renden Molkereien in Bunde und Wymeer im Rheiderland und Hatshausen im Moormerland in den Besitz der Deutschen Libby Gesellschaft&nbsp;m.b.H. Leer \u00fcber.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Zeit der Rationierung der Milch und Milcherzeugnisse wurde nur Magermilch ans Dauermilchwerk geliefert. Das gesamte anfallende Fett wurde zu Deutscher Markenbutter verarbeitet, die an den Molkereiverband f\u00fcr Ostfriesland e.G.m.b.H. in Leer weitergegeben wurde.<\/p>\n<p>1937 und 1938 wurden in der Molkerei gr\u00f6\u00dfere innerbetriebliche Umbauten vorgenommen, da die Leistung der gesamten Anlage ihre Grenzen erreicht hatte. Es wurde ein neuer Dampfkessel, eine neue Dampfmaschine, neue Separatoren, Eismaschine, Milch- und Sahneerhitzer und ein 16.000&nbsp;Liter Milchtank eingebaut. Das Labor befand sich zu der Zeit noch im Keller. Auf der rechten Seite, wo das Badezimmer war, wurden das neue Labor und ebenso ein WC eingerichtet. In der Wohnung wurde das Badezimmer und im oberen Bereich die Bodendachkammer durch drei neue sch\u00f6ne Zimmer mit gro\u00dfen Fenstern eingebaut.<\/p>\n<p>Im Sommer 1944 fiel in der Molkerei Wymeer der Dampfkessel aus, so dass die Molkerei Bunde noch zus\u00e4tzlich die Milch mit verarbeiten musste. In der damaligen, schwierigen Zeit hatte Libby irgendwo einen, wenn auch f\u00fcr die Molkerei zu gro\u00dfen, Kessel aufgetrieben, um die Molkerei wieder in Betrieb setzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Nach Kriegsende 1945, die Emsbr\u00fccke bei Leerort war gesprengt, wurde das Einzugsgebiet f\u00fcr die Bunder Molkerei noch um die Orte Bingum, Bingumgaste und Kirchborgum erweitert, da Libby, die bisher die Milch verarbeitet hatte, keine g\u00fcnstige Transportm\u00f6glichkeit \u00fcber die Ems hatte. Im Jahre 1949 musste, durch die gute wirtschaftliche Entwicklung, mehr Raum f\u00fcr die Modernisierung der Molkereimaschinen geschaffen werden. Es wurde auf der ganzen linken Seite ein Anbau errichtet. Anfang der 1950er Jahre wurden die ersten Milchsammelwagen in Betrieb genommen, so dass die Milchanlieferung mit Kannen durch die Pferdefuhrleute nicht mehr der Zeit entsprechend war.<\/p>\n<p>Der wirtschaftliche Aufschwung nach dem Kriege brachte es mit sich, dass auch weitere R\u00e4umlichkeiten f\u00fcr Laboruntersuchungen, Personal- und Abstelleinrichtungen geschaffen werden mussten. 1967 wurde somit auf dem Grundst\u00fcck, links von der Molkerei, ein Geb\u00e4ude errichtet, wo die notwendigen R\u00e4ume dann zur Verf\u00fcgung standen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: -1px\">Durch den weiteren technischen Fortschritt und Motorisierung, wurden dann endg\u00fcltig nur noch Milchsammelwagen eingesetzt, die den Vorteil erbrachten, ein wesentlich gr\u00f6\u00dferes Milcheinzugsgebiet zu erfassen. Damit begann im ganzen Land das Sterben der l\u00e4ndlichen Molkereien, so dass im Rheiderland nach und nach die Molkereien in Bunde, Bunderhee, Ditzum, Jemgum, Stapelmoor und Wymeer geschlossen und auch verkauft wurden.<\/p>\n<p id=\"Autor\">(E. u. W. Griesbach 2012)<\/p>\n<h6>3. Molkereigenossenschaft Bunderhee<\/h6>\n<div class=\"a\">\n<p>1906 \u2003 Gr\u00fcndung der Molkerei Bunderhee als Privatmolkerei durch den Molkereifachmann August Haschke.<\/p>\n<p>1909 \u2003 Milchlieferanten der Molkerei schlossen sich zu einer Liefergemeinschaft zusammen.<\/p>\n<p>1929 \u2003 Wirtschaftliche Schwierigkeiten der Molkerei f\u00fchrten dazu, dass 71 Milchlieferanten der Molkerei die Molkereigenossenschaft Bunderhee gr\u00fcndeten und die Molkerei von ihrem Besitzer k\u00e4uflich erwarben.<\/p>\n<p>1929 \u2003 Jahresanlieferung 2,7&nbsp;Mio.&nbsp;kg Milch von 153&nbsp;Milchlieferanten.<\/p>\n<p>1933 \u2003 Mit der Einf\u00fchrung der Marktordnung f\u00fcr Milch wurden alle Molkereien unter staatliche Kontrolle gestellt. Auch der Molkerei in Bunderhee wurde ein festes Einzugs- und Absatzgebiet zugeteilt. Es erstreckte sich von Heinitzpolder und Kanalpolder \u00fcber Bunderhammrich und B\u00f6hmerwold bis nach Weenermoor. Da die Molkerei Bunde an Libby lieferte, versorgte die Molkerei Bunderhee den Flecken Bunde ab 1934 mit Milch.<\/p>\n<p>1940\t\u2003 245 Milchlieferanten lieferten 4,5&nbsp;Mio.&nbsp;kg Milch. Etwa 50&nbsp;% der Milch wurde an die Libby-Gesellschaft in Leer zur Kondensmilchherstellung weiterverkauft.<\/p>\n<p>1950\t\u2003 5,2 Mio.&nbsp;kg Anlieferung von 312&nbsp;Milchlieferanten. In Deutschland wurde die Marktordnung auch f\u00fcr Milch beschlossen, die Landwirtschaft sollte nicht dem freien Markt \u00fcberlassen werden.<\/p>\n<p>1970\t\u2003 Die seit 1933 geltenden Einzugsgebietsregelung wurde aufgehoben. 181&nbsp;Mitglieder lieferten 9,0&nbsp;Mio.&nbsp;kg Milch an. Die Vermarktung der Butter erfolgte zu fast 100&nbsp;% \u00fcber den Molkereiverband f\u00fcr Ostfriesland in Leer.<\/p>\n<p>1972 \u2003 Die Nachbarmolkerei Jemgum wurde stillgelegt. Milchlieferanten aus Marienchor, Hatzumerfehn und Jemgumgaste schlossen sich der Molkerei in Bunderhee an. Die Milchanlieferung betrug 12,6&nbsp;Mio.&nbsp;kg von 211&nbsp;Mitgliedern. Die Milcherfassung bei den Landwirten wurde komplett auf die Erfassung durch Milchsammelwagen umgestellt.<\/p>\n<p>1970er \u2002 Die EU unterst\u00fctzte die Milchwirtschaft mit garantierten Milchpreisen. Die Landwirte steigerten die Milcherzeugung kontinuierlich. Die in Bunderhee angelieferte Milch wurde dort entrahmt und verbuttert, die Magermilch zu einem gro\u00dfen Teil an den Molkereiverband in Leer geliefert und dort zu Magermilchpulver verarbeitet.<\/p>\n<p>1973-77 \u2002 Technische Erweiterungen in Milchverarbeitung und Butterei.<\/p>\n<p>1978 \u2003 Milchanlieferung 19,8&nbsp;Mio.&nbsp;kg von 143&nbsp;Mitgliedern.<\/p>\n<p>1982 \u2003 Milchanlieferung 24,1&nbsp;Mio.&nbsp;kg von 128&nbsp;Mitgliedern.<\/p>\n<p>1984 \u2003 Die EU f\u00fchrte die Milchquotenregelung ein. Die Milcherzeugung konnte nicht mehr gesteigert werden. Damit endete ein Zeitraum von ca. 15&nbsp;Jahren, in denen die Molkereien \u00fcber j\u00e4hrlich steigende Milchanlieferungen die Kostensteigerungen in der Milchverarbeitung auffangen konnten, bei Abnahmegarantie f\u00fcr Butter und Magermilchpulver durch die EWG.<\/p>\n<p>1984 \u2003 Fusion mit den Nachbarmolkereien Ditzum und Stapelmoor zur Molkerei Rheiderland eG. Die Milchverarbeitung wurde in Bunderhee konzentriert. Erneuerung der technischen Ausstattung unter Nutzung der Anlagen aus den stillgelegten Molkereien in Ditzum und Stapelmoor.<\/p>\n<p>1984 \u2003 Milchanlieferung 59,3&nbsp;Mio.&nbsp;kg von 285&nbsp;Mitgliedern.<\/p>\n<p>1990 \u2003 Nach mehreren Quotenk\u00fcrzungen sank die Milchanlieferung auf 53,0&nbsp;Mio.&nbsp;kg. Die in Bunderhee hergestellte Magermilch wurde zum \u00fcberwiegenden Teil in der Zentralk\u00e4serei Oldenburg zu K\u00e4se verarbeitet.<\/p>\n<p>1994 \u2003 Mit 16 anderen Genossenschaften aus Weser-Ems schloss sich die Molkerei Rheiderland zur MZO Oldenburger-Botterbloom Milch eG zusammen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: -1px\">1994 \u2003 Die Milchverarbeitung in Bunderhee wurde eingestellt und in die MZO-Werke Leer (Milchpulver) und Edewecht (K\u00e4se) verlagert.<\/p>\n<\/div>\n<p align=\"RIGHT\" style=\"margin-bottom: 40px\"><a id=\"Ditzum\"><\/a>(Heinrich Heyen 2005)<\/p>\n<h6>4. Molkereigenossenschaft Niederrheiderland, Ditzum<\/h6>\n<div class=\"a\">\n<p>1893 \u2003 Milcherzeuger aus dem Niederrheiderland schlossen sich zur \u201eMolkereigenossenschaft Niederrheiderland e.G.m.b.H.\u201c zusammen. Der Bau einer eigenen Molkerei in Ditzum wurde beschlossen und umgesetzt.<\/p>\n<p>1900 \u2003 Milchanlieferung 2,3&nbsp;Mio.&nbsp;kg im Jahr. Fast die gesamte Milch wurde entrahmt und verbuttert, die Magermilch an die Milchlieferanten zur\u00fcckverkauft.<\/p>\n<p>bis 1914 \u2003 Die Milchwirtschaft konnte sich frei entwickeln und bot den Milcherzeugern eine gute Rendite.<\/p>\n<p>ab 1914 \u2003 Die Zeit des 1. Weltkrieges und die Nachkriegsjahre brachten gro\u00dfe wirtschaftliche Probleme. Die Milcherzeugung war r\u00fcckl\u00e4ufig.<\/p>\n<p>ab ca. 1922 \u2003 Die Vermarktung der Butter erfolgte \u00fcber den Molkereiverband f\u00fcr Ostfriesland in Leer, ein Zusammenschluss der ostfriesischen Molkereien.<\/p>\n<p>1933 \u2003 Mit der Einf\u00fchrung der Marktordnung f\u00fcr Milch wurden alle Molkereien unter staatliche Kontrolle gestellt. Der Molkerei in Ditzum wurde vom Staat ein festes \u201eEinzugsgebiet\u201c zugeteilt. Es erstreckte sich von Ditzumerhammrich \u00fcber Pogum bis Critzum. Alle Milcherzeuger dort mussten ihre Milch an die Molkerei abliefern.<\/p>\n<p>1934 \u2003 Jahresanlieferung 3,6 Mio. kg Milch von 100 Milchlieferanten.<\/p>\n<p>1939 \u2003 Jahresanlieferung 3,9 Mio. kg.<\/p>\n<p>1950\t\u2003 Jahresanlieferung 4,8 Mio. kg Milch von 135&nbsp;Lieferanten mit zusammen 1.682 Milchk\u00fchen. In Deutschland wurde die Marktordnung auch f\u00fcr Milch beschlossen, die Landwirtschaft sollte nicht dem freien Markt \u00fcberlassen werden. Die Einzugs- und Absatzgebietsregelungen von 1933 galten weiterhin.<\/p>\n<p>1955-59 \u2003 Umfangreiche Modernisierung der technischen Ausstattung der Molkerei in Ditzum.<\/p>\n<p>1966 \u2003 Umstellung der Milchanfuhr auf die Abholung mit dem Milchsammelwagen. Anlieferung 9,0&nbsp;Mio.&nbsp;kg Milch von 142&nbsp;Milchlieferanten.<\/p>\n<p>1970 \u2003 Die seit 1933 geltende Einzugsgebietsregelung wurde aufgehoben.<\/p>\n<p>1972 \u2003 Die Nachbarmolkerei Jemgum wurde stillgelegt. Landwirte aus Midlum und Jemgum schlossen sich der Molkerei in Ditzum an.<\/p>\n<p>1970er \u2003 Die EU unterst\u00fctzte die Milchwirtschaft mit garantierten Milchpreisen. Die Landwirte steigerten die Milcherzeugung kontinuierlich. Die in Ditzum angelieferte Milch wurde dort entrahmt und verbuttert, die Magermilch zu einem gro\u00dfen Teil an den Molkereiverband in Leer geliefert und dort zu Magermilchpulver verarbeitet.<\/p>\n<p>1973 \u2003 Jahresanlieferung 15,3 Mio. kg Milch.<\/p>\n<p>1973 \u2003 Die j\u00e4hrlich steigende Milchanlieferung f\u00fchrte zu Erweiterungen der Verarbeitungskapazit\u00e4ten in Milchentrahmung und Butterei.<\/p>\n<p>1979 \u2003 Jahresanlieferung 22,6 Mio. kg Milch.<\/p>\n<p>1983 \u2003 Jahresanlieferung 25,4 Mio. kg Milch.<\/p>\n<p>1983 \u2003 Die EU f\u00fchrte die Milchquotenregelung ein. Die Milcherzeugung konnte nicht mehr gesteigert werden. Damit entfiel f\u00fcr die Molkerei die M\u00f6glichkeit, Kostensteigerungen durch Mehrumsatz aufzufangen.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: -1px\">1983 \u2003 Fusion der Molkereigenossenschaft Niederrheiderland eG mit den Nachbarmolkereien Bunderhee und Stapelmoor zur Molkerei Rheiderland eG.<br \/>\nDer Molkereibetrieb in Ditzum wurde stillgelegt.<\/p>\n<\/div>\n<p align=\"RIGHT\" style=\"margin-bottom: 40px\">(Heinrich Heyen 2005)<\/p>\n<h6>5. Privat-Molkerei Jemgum<\/h6>\n<p>Die Geschichte der Molkerei in Jemgum ist mit der aus Borgstede bei Varel stammenden Familie Kronsweide verbunden. Carl-Georg Kronsweide (1865&nbsp;&#8211;&nbsp;1945) zog 1894 mit seiner Frau Mathilde geb. Suhren als Molkereiverwalter von Borgstede nach Ditzum, wo er bis 1908 in der Genossenschaftsmolkerei als Verwalter erfolgreich t\u00e4tig war. Hier wurden zwei Jungen (Gerhard und Georg) und zwei M\u00e4dchen (Gretchen und Hildegard) geboren.<\/p>\n<p>Im Jahre 1909 erbaute Kronsweide in Jemgum eine Privat-Molkerei. Er war von 1915-1934 auch Fleckensvorsteher in Jemgum. Zu Beginn des privaten Dampfmolkereibetriebes betrug die anfallende Milchmenge t\u00e4glich 6.000&nbsp;Liter von 35&nbsp;Lieferanten. Die Zahl der Bauern stieg bis zum 1. Weltkrieg auf 70 und dementsprechend verdoppelte sich auch die Anlieferungsmenge.<\/p>\n<p>Sohn Gerhard erlernte den Beruf des Maschinenbauers und war im Weltkrieg bei der Marine als Maschinenmaat. Er arbeitete nach dem Krieg im Molkereibetrieb des Vaters und besuchte von November&nbsp;1920 bis M\u00e4rz&nbsp;1921 die Molkereischule in Hameln, wo er die \u201eBef\u00e4higung zum Dampfkessel- und Maschinenw\u00e4rter\u201c und zur Leitung eines Molkereibetriebes erhielt. Er machte sich jedoch wenig sp\u00e4ter mit einer Reparaturwerkstatt selbst\u00e4ndig und \u00fcbernahm 1937 die Post in Jemgum. Er wurde bei technischen Problemen in die Molkerei gerufen.<\/p>\n<p>Sohn Georg erlernte 1915-1917 das Molkereifach im elterlichen Betrieb und \u00fcbernahm nach der R\u00fcckkehr aus Kriegsgefangenschaft 1920 die Betriebsf\u00fchrung der Molkerei. Durch die Gr\u00fcndung der Libby- Gesellschaft und dem Bau der Fabrik (1926) wurde die Molkerei stark gesch\u00e4digt, da etliche Lieferanten absprangen und direkt an Libby nach Leer lieferten. Das Hauptantriebsaggregat in der Molkerei war seit der Gr\u00fcndung ein Dampfkessel, der bis 1941 in Betrieb war und mit Koks befeuert wurde. Damit wurden zuerst die einzelnen Maschinen angetrieben, aber auch Dampf zur Reinigung der Rohrsysteme erzeugt.<\/p>\n<p>1927 setzte der Seniorchef seine Kinder Georg, Hildegard und Gretchen als Teilhaber des Betriebes ein und gr\u00fcndete eine offene Handelsgesellschaft. Im Jahre 1938 erhielt Georg Kronsweide seine Ernennung zum Molkereimeister durch den Milchwirtschaftsverband Weser-Ems in Oldenburg. 1933\/34 wurde eine Neuregelung der Milchwirtschaft durchgef\u00fchrt. Es wurde ein festes Einzugsgebiet festgelegt. Die Libby-Gesellschaft erhielt nun 40-50&nbsp;Prozent der angelieferten Milchmenge. Die Anlieferungsmenge stieg 1934 auf etwa 18.000&nbsp;kg t\u00e4glich. 1935 wurde eine Leistungskontrolle eingef\u00fchrt, was zur Einrichtung eines h\u00f6lzernen Laborbauwerks f\u00fchrte. Die Butter wurde von da an dreimal w\u00f6chentlich untersucht. Durch die steigende Milchanlieferung wurde auch eine Modernisierung des Betriebes erforderlich. 1934 wurde \u00f6stlich an das Geb\u00e4ude die Butterei angebaut. In dieser Zeit wurde der Betrieb langsam auf Kraftstrom umgestellt. Der Betrieb warb auf dem Firmenbriefbogen mit \u201eDampfmolkerei mit elektrischem Einzelantrieb\u201c. 1937 traten die Inhaber der Molkerei Jemgum mit drei Gesch\u00e4ftsanteilen als Genossen dem Molkereiverband in Leer (Butterabsatzorganisation) bei. Nach dem Krieg war Georg im Aufsichtsrat t\u00e4tig. Urkunden f\u00fcr Butterpreise der Jemgumer Molkerei sind seit 1938 erhalten.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend des Krieges arbeitete die Molkerei weiter. 1941 wurde ein neues Kesselhaus mit senkrecht stehendem Kessel errichtet. Kurze Zeit nach Kriegsende starb der Seniorchef (1945). Im gleichen Jahr fand Georg, der Sohn von Gerhard Kronsweide, Arbeit im Betrieb seines Onkels. 1954 \u00fcbernahm der Neffe die technische Leitung. Die Milchverarbeitung wurde im September 1945 wieder aufgenommen und war demnach nach Kriegsende etwa vier Monate unterbrochen gewesen. 1948 erhielt die Molkerei einen eigenen Brunnen von 31&nbsp;m Tiefe mit Wasserreinigungsanlage.<\/p>\n<p>Nach dem Krieg ging es entsprechend dem landwirtschaftlichen Wachstum mit der Molkerei relativ schnell wieder aufw\u00e4rts. 1951 wurde ein Plattenerhitzer angeschafft. Die mittlere Anlieferung betrug im Sommer etwa 15.000&nbsp;Liter t\u00e4glich. Die Gesamtanlieferung im Jahr 1951 betrug 3,23&nbsp;Millionen Liter, davon 1,57&nbsp;Millionen Liter an die Libby-Gesellschaft. Die Maschinenausr\u00fcstung bestand Anfang der 1950er Jahre aus: 2&nbsp;Zentrifugen, 1&nbsp;Rahmerhitzer, 1&nbsp;Plattenerhitzer, 1&nbsp;Milchk\u00fchler, 1&nbsp;Rahmk\u00fchler, 1&nbsp;Butterfertiger, 1&nbsp;Buttermilchpumpe, 2&nbsp;Milchpumpen, 1&nbsp;Rahmpumpe, 2&nbsp;Rahmreifer, 1&nbsp;S\u00e4urewecker, 1&nbsp;K\u00fchlmaschine, 2&nbsp;Wasserpumpen, 1&nbsp;Wasserreinigungsanlage (Berkefeld), 1&nbsp;Annahmewaage, 1&nbsp;Kessel, 1&nbsp;Kessel-Speisepumpe und 20&nbsp;Antriebsmotoren.<\/p>\n<p>Um 1955 entstanden am Ostende ein neues gemauertes Labor, St\u00e4lle und Lagerr\u00e4ume (Kohlenschuppen). In dieser Zeit erfolgte auch der Einbau eines neuen, flachliegenden Kessels, der 1965 mit einem Gasbrenner nachger\u00fcstet wurde.<\/p>\n<p>In den 1960er Jahren stieg die Jahresanlieferung auf j\u00e4hrlich 6,5&nbsp;Millionen Liter Milch, wovon 5&nbsp;Millionen an die Libby-Gesellschaft gingen. Der Rest wurde zu Butter verarbeitet. Um 1967 wurde der alte h\u00f6lzerne Butterfertiger durch einen Niro-Butterfertiger mit 4.000&nbsp;Liter Nutzinhalt (Anschaffungskosten: 36.000&nbsp;DM) ausgetauscht.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: -1px\">In einer Gesellschafterversammlung der Firma Georg Kronsweide u.&nbsp;Co.&nbsp;OHG am 29.1.1972 beschlossen die Geschwister Kronsweide den Molkereibetrieb, haupts\u00e4chlich aus Altersgr\u00fcnden, stillzulegen und die Gesellschaft zum 31.1.1972 aufzul\u00f6sen. Die Molkerei hatte bis zuletzt noch 87&nbsp;Lieferanten aus Jemgum, Jemgumgaste, Klimpe, Sappenborg, Jemgumkloster, Neu-Jemgum, Eppingawehr, Midlum, Marienchor und Hatzumerfehn, die j\u00e4hrlich 6,5&nbsp;Millionen Kilogramm Milch anlieferten. Die Betriebsstillegung erfolgte auch aufgrund der kostspieligen Umstellung auf Milchtankwagen. Georg Kronsweide war zu diesem Zeitpunkt 72&nbsp;Jahre alt. 90&nbsp;% der ehemaligen Lieferanten entschlossen sich damals, an die Molkereigenossenschaften Ditzum und Bunderhee zu liefern, 10&nbsp;% an die Libby-Molkerei in Bunde.<\/p>\n<p align=\"RIGHT\" style=\"margin-bottom: 40px\">(Gerhard Kronsweide 2005)<\/p>\n<h6>6. Molkerei-Genossenschaft Stapelmoor<\/h6>\n<p>Die Molkerei wurde von Ludwig Winterfeld 1911\/12 erbaut. Er war bis 1914 auch Besitzer der Molkerei. Am 23.10.1913 gr\u00fcndete sich eine Molkereigenossenschaft (GmbH) mit 50&nbsp;Mitgliedern, die die Molkerei nach dem Kauf am 1.5.1914 mit einer Anlieferungszahl von 6.600&nbsp;Liter \u00fcbernahmen. 1914 verzeichnete die Molkerei eine Gesamtanlieferung von 1.213.312&nbsp;Liter. Vom Krieg bis 1923 ging die Anlieferungsmenge der Molkerei st\u00e4ndig zur\u00fcck, die Jahresanlieferung im Jahre 1923 betrug noch 688.245&nbsp;Liter. Nach 1923 stieg die Anlieferungsmenge wieder und betrug 1930 2.036.000&nbsp;Liter. Durch die Neuregelung der Einzugsgebiete steigerte sich die j\u00e4hrliche Anlieferungsmenge auf 2.982.414&nbsp;Liter im Jahre 1934. Die Anfuhr, die fr\u00fcher 15&nbsp;Kilometer betrug, war durch die Neuregelung des Einzugsgebietes auf sieben Kilometer herabgedr\u00fcckt.<\/p>\n<p>1934 wurde der Molkerei Stapelmoor die Frischmilchversorgung von Weener \u00fcbertragen. Betriebsleiter war Joh. Sterrenberg bis November 1935. Wegen wirtschaftlicher Schwierigkeiten wurde die Gesellschaft in eine GmbH unter der Leitung von Fokko Leemhuis umgewandelt. Leemhuis fiel 1943 in Russland. Die Milchanlieferung betrug j\u00e4hrlich 3,2 Mill.&nbsp;Liter. Durch Kriegseinwirkungen wurde die Molkerei im April&nbsp;1945 sehr stark besch\u00e4digt. Der Betrieb ruhte bis zum August&nbsp;1945.<\/p>\n<p>Unter denkbar schwierigsten Verh\u00e4ltnissen lief der Betrieb in Zusammenarbeit mit Vorstand, Milit\u00e4r-Regierung, Beh\u00f6rden und dem neugew\u00e4hlten Betriebsleiter am 1.&nbsp;August&nbsp;1945 wieder an. Die Milchanlieferung war so gering, dass die Trinkmilchversorgung der Stadt Weener oft in Frage gestellt war. Nach der W\u00e4hrungsreform (Juni&nbsp;1948) stieg die Anlieferung der Milch. Der Betrieb konnte laufend erweitert und modernisiert werden.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: -1px\" ;=\"\">1968 stand die Genossenschaft modern und gesund da und war als milchwirtschaftlicher Faktor in unserem Gebiet nicht mehr fortzudenken. Dank der Initiative des Molkereileiters Egge Mansholt, der seit 1.&nbsp;August&nbsp;1945 t\u00e4tig war, wurden auch \u00fcber 100&nbsp;Auszeichnungen der DLG mit den hergestellten Produkten erzielt. 1984 wurde die Molkerei stillgelegt.<\/p>\n<p align=\"RIGHT\" ;=\"\" style=\"line-height: 80%\"><small>(Rheiderland Jubil\u00e4umsausgabe 1935, Goldenes Buch der Molkerei Stapelmoor)<\/small><\/p>\n<h6 style=\"margin-top: 40px\">7. Molkerei Wymeer<\/h6>\n<p>Die Molkerei in Wymeer wurde 1914 gegr\u00fcndet und zun\u00e4chst privat betrieben. 1921&nbsp;betrug die Zahl der Lieferanten 21 und die t\u00e4gliche H\u00f6chstanlieferung 1.400&nbsp;Liter. 1926&nbsp;erwarb die Deutsche Libby-Gesellschaft den Betrieb, die im selben Jahr ein Milchveredelungswerk auf der Nesse in Leer gebaut hatte. Bis 1934 konnten die Milcherzeuger ihre Milch selbst zu K\u00e4se verarbeiten oder eben zur Molkerei bringen, die \u00fcber eine eigene Buttermaschine verf\u00fcgte. Einmal in der Woche wurde den Lieferanten dann ein \u201eBotteraker\u201c (Beh\u00e4lter f\u00fcr Butter) mitgegeben, auf einem Zettel die gew\u00fcnschte Menge an Butter sowie Butter- oder Magennilch angegeben.<\/p>\n<p>Ab 1934 schrieb damalige NS-Regierung das Einzugsgebiet vor. Jetzt musste jeder Landwirt die Milch bei der Molkerei abliefern. Das Einzugsgebiet umfasste Boen, Wymeer, Bunde, Kloster D\u00fcnebroek. Die Zahl der Lieferanten stieg nun erheblich und betrug 175 im Jahr&nbsp;1935, die H\u00f6chstanlieferung an einem Tage 13.400&nbsp;Liter.<\/p>\n<p style=\"margin-bottom: -1px\" ;=\"\">Den Transport \u00fcbernahmen in der Regel Nebenerwerbslandwirte und Fuhrunternehmer. Bekannte Milchm\u00e4nner waren zu der Zeit Heiko Meinders aus Tichelwarf, Dirk Fekkers aus Wymeer und Weert Smid aus Kloster D\u00fcnebroek, der von 1942 bis Kriegesende fuhr. Mit einem Pferdegespann wurden die Milchkannen damals zur Molkerei gebracht. Sp\u00e4ter rollten Treckerz\u00fcge von Hof zu Hof. Erst im M\u00e4rz&nbsp;1962 l\u00f6sten Trecker das letzte pferdebespannte Milchfuhrwerk in Wymeer ab. Im Zuge von Umstrukturierung bei Libby wurde die Molkerei in Wymeer 1970 stillgelegt. Die Milch musste nun nach Bunde zur dortigen Libby-Molkerei gebracht werden.<\/p>\n<p align=\"RIGHT\" ;=\"\" style=\"line-height: 80%\"><small>(Rheiderland Jubil\u00e4umsausgabe 1935, Arbeitskreis Chronik Wymeer-Boen)<\/small><\/p>\n<h6 style=\"margin-bottom: 0px\" ;=\"\">Impressum:<\/h6>\n<p style=\"line-height: 80%\"><small>2. erweiterte neugestaltete Auflage 2012 anl\u00e4sslich der Ausstellung \u201eMolkereien im Rheiderland\u201c im Heimatmuseum in Leer. Gestaltung: G. Kronsweide, Druck: Koppelkamp, Hesel. Fotos Titelblatt: Bunde: Anzeige in: Siebs (Hrsg.) 1930, Das Reiderland S. 163; Bunderhee: Archiv Heyen; Ditzum: Archiv Heyen; Jemgum: Postkarte; Stapelmoor: Archiv Mansholt; Wymeer: Arbeitskreis Chronik Wymeer; Umschlag R\u00fcckseite: Anzeige in: Siebs (Hrsg.) 1930, Das Reiderland.<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zur\u00fcck zur Startseite 1. Entstehung der Molkereien im Rheiderland In der zweiten H\u00e4lfte des 19. Jahrhunderts war der Verkauf von Butter, die auf den H\u00f6fen hergestellt wurde, neben dem Viehverkauf eine weitere Einnahmequelle der Landwirte mit Rinderhaltung. Sie wurde aber nur von einem Teil der Rinderhalter genutzt. Die Butterherstellung erfolgte auf dem Bauernhof. Sie war &hellip; <a href=\"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/molkereien-rheiderland\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\"><\/p>\n<h1><big><center>Die Molkereien des Rheiderlandes<\/center><\/big><\/h1>\n<p><\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":[],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/774"}],"collection":[{"href":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=774"}],"version-history":[{"count":201,"href":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/774\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":1512,"href":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/774\/revisions\/1512"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/van-lessen.org\/Wordpress\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=774"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}